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Marathonreisen

Laufen, joggen und besonders der Marathonlauf erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Insbesondere die Städtemarathons sind zu riesigen Events geworden.

Marathon ist attraktiv für Sportler und Zuschauer

Marathonläufe sind eine perfekte Sportart für Leistungssportler, Breitensportler und auch für die Zuschauer. Dies gilt insbesondere für die Veranstaltungen der“ World Marathon Majors“ in New York, Boston, Chicago, London und Berlin. Die Strecken sind perfekt präpariert, die Versorgung erstklassig und der Zuschauer bekommt über riesige Videowände das Erlebnis hautnah mit, selbst wenn das Feld noch gar nicht in Reichweite ist. Hobbyläufer finden zudem eine einmalige Gelegenheit, sich mit den Stars der Szene zu messen. Selbstverständlich wird kaum ein Europäer mit den Laufhelden aus Afrika oder ihren Schrittmachern mithalten können. Doch für viele ist es das größte Erlebnis ihres Läuferlebens, einmal nur wenige Kilometer mit ihrem Idol zu laufen. Wer unvorbereitet startet, wird trotz aller Begeisterung schnell scheitern. 42,195 Kilometer sind eine lange Strecke, erst recht auf Asphalt, vorbei an den vielen Sehenswürdigkeiten der Städte.

Marathonreisen glänzen mit einer kompletten Organisation

Ein Hobbysportler muss sich zusätzlich zu seiner Vorbereitung auf das Rennen auch noch um die Organisation der Reise, Hotel und Versorgung zu organisieren. Das stört die Konzentration. Schließlich gilt für den Hobbyläufer wie für den Profi dasselbe: Vorbereitung und Umfeld müssen stimmen. Wer sich zusätzlich mit der Organisation beschäftigen muss, wird nicht in der Lage sein, auf den Punkt genau seine Höchstleistung abzurufen.
So entstand die Form der Marathonreisen. Es gibt sie für Zuschauer wie auch für Sportler. Der Sportler muss sich um so gut wie nichts mehr kümmern. Anreise, Unterkunft, Versorgung während des Rennens und Trainingsmöglichkeiten vor Ort werden vom Veranstalter der Marathonreise komplett übernommen. Wer als Zuschauer dabei sein möchte, profitiert neben der Reiseplanung von einem perfekten Standort an der Strecke und einem organisierten Shuttle-Verkehr zu den interessantesten Punkten der Laufstrecke.

Was kostet eine Marathonreise?

Sicher ist eine Marathonreise teurer als der „normale“ Urlaub. Dafür sind die Leistungen aber auch wesentlich reichhaltiger. Schließlich sind Unterbringung in der Stadt, Trainingsmöglichkeiten für den Sportler sowie Eintrittskarten und Shuttleservice für die Zuschauer inbegriffen. Oftmals werden zudem noch Stadtrundfahrten oder Streckenbesichtigungen angeboten. Stellt man den Preis in Relation zum Aufwand, den man selbst für dieselbe Leistung betreiben müsste, so ist er mehr als gerechtfertigt. Wer schon einmal versucht hat, während eines Städtemarathons ein Hotelzimmer an der Strecke zu bekommen, weiß eine komplette Organisation zu schätzen. Besonders Sportler werden sich über eine ungestörte Vorbereitung freuen. Eine Marathonreise ist sozusagen das „Rundum-Sorglospaket“. Zuschauer wie Sportler können sich ganz auf den Sport und vielleicht noch die Sehenswürdigkeiten des Veranstaltungsortes konzentrieren.

Marathonreisen machen Sportlern und Zuschauern das Leben leichter

Marathonreisen sind also eine echte Hilfe. Der Sportler kann sich wie ein Profi auf seinen Lauf konzentrieren, und auch der ortsunkundige Zuschauer kann von der Zuschauervariante der Marathonreise profitieren. Muss er sich doch nicht mehr mit dem Stadtplan bewaffnen und darauf hoffen, die richtigen Orte zur richtigen Zeit zu erreichen.

Der Sportler genießt eine professionelle Betreuung, in welche die individuellen Wünsche einfließen können, und muss sich um nichts kümmern, was außerhalb des Sports liegt. So sind Marathonreisen für alle Seiten eine perfekte Lösung, besonders wenn es darum geht, einmal an einem Marathon teilzunehmen, der nicht in unmittelbarer Nähe des Wohnortes liegt.

Natürlich soll nicht verheimlicht werden, dass Marathonreisen nicht ganz günstig sind. Jedoch bieten sie große organisatorische Vorteile. Außerdem trifft man sich mit Gleichgesinnten, was zugleich automatisch einen Meinungsaustausch nach sich zieht. Wer es noch nicht ausprobiert hat und sich wirklich für den Sport interessiert, der wird um die Marathonreisen nicht mehr herum kommen und diese zu schätzen wissen.

Erfahrungsbericht: So verläuft eine Marathonreise

Trotz einer guten Leistungsbeschreibung bleibt der Begriff Marathonreise vor der ersten Buchung doch etwas diffus. Wir haben deshalb einen Hobbyläufer gebeten, uns seine Erfahrungen von der Marathonreise mitzuteilen:
„Auf den Marathon bereitete ich mich wie auf jeden „normalen“ Marathon vor, der zu Hause mit Auto oder Bahn zu erreichen ist. Schließlich wird überall davon abgeraten, etwas Neues zu probieren, wenn schon der Marathon unbekannt ist. Ich denke, dass die Methoden, die zu Hause funktionieren, auch bei einer organisierten Marathonreise in die USA die Besten sind. Die Organisation einer solchen Reise ist ja recht aufwendig. Das musste ich schnell feststellen. Dieses Unterfangen würde meine Vorbereitung zu sehr stören. Daher wandte ich mich an einen Veranstalter für Marathonreisen. Hier ist der Aufwand nicht größer als bei der Buchung einer Urlaubsreise.

Reise und Fahrt

Die Reise wurde mit einem Linienflieger bewerkstelligt. In New York erwartete mich bereits der Shuttle-Bus, der mich zu meinem Hotel brachte. Ich hatte einen Aufenthalt von fünf Tagen gebucht, daher hatte ich genug Zeit, um mich an die Zeit- und Klimaveränderung zu gewöhnen. Die Tage vor dem Start verbrachte ich dann mit Sightseeing sowie meinem individuellem Training und der Streckenbesichtigung. Schließlich hat hier ja jeder so seine eigenen Methoden.

Prestart

Am Tag des Rennens bekam ich ein leichtes Frühstück, ganz nach meinen Wünschen, serviert. Anschließend brachte der Shuttle mich zur Strecke. Dort konnte ich mich in einem für Zuschauer abgesperrten Areal individuell vorbereiten. Auf Wunsch hätte für mich sogar medizinische oder physiotherapeutische Unterstützung bereit gestanden.

Lauf

Nach dem Start spulte jeder Läufer sein eigenes Laufprogramm ab, wie bei jedem Marathon. Mit einem kleinen Unterschied: An den Verpflegungspunkten wurden uns die Nahrungsmittel und Getränke gereicht, die bestellt waren. Alles war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Im Ziel dann erwartete mich dann wieder der Veranstalter mit einem breiten Angebot an Catering sowie medizinischer und physiotherapeutischer Versorgung. So etwas finde ich äußerst angenehm. Zumindest wenn man gewohnt ist, dass der Partner sonst all das übernimmt und ja auch gestresst ist.

Abschluss und Heimreise

Wie erwähnt, hatte ich ja die längste Variante der Marathonreise gebucht. So blieben mir nach dem Rennen noch eineinhalb Tage zur Regeneration am Ort. Auch dies fand ich sehr angenehm, besonders wenn man bedenkt, dass im Flugzeug die Bewegung ja doch eher eingeschränkt ist. Auch in dieser Zeit bestand noch die Möglichkeit der Betreuung. Für mich ist klar: Den nächsten großen Marathon werde ich wieder über die Agentur buchen.“